Veröffentlichungen
„Paradiso“ (Roman, Berlin Verlag 2009)
In Anthologien und Zeitschriften:
„Mamas Boy“ (Bella TRISTE Februar 2002)
„Die Nackte“ Entwürfe März 2005)
„Madrid“, in: „Von A nach B plus X“ (Berlin Verlag 2008)
„Der Trainer”, in: „Titelkampf“ (Suhrkamp 2008)
Preise und Auszeichnungen
- 2005 - Stipendiat beim 9. Klagenfurter Literaturkurs
- 2006 - Werkstatt-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung
- 2009 - Nicolas-Born-Debütpreis
Pressestimmen
Zu „Paradiso“:
„Man kann Literaturgeschichte auch einmal so erzählen, als Ahnenreihe: J.D. Salinger – Paul Schrader – Bret Easton Ellis – Christian Kracht und, nun ja, Thomas Klupp. (…) Das wäre eine mögliche Genealogie einer Erzählkunst des bösen Blicks, der illusionslosen, zynischen Weltverwerfung, aber auch des Leidens an einer vor langer Zeit verlorenen Unschuld. Einer Literatur, die nur in der totalen – rhetorischen oder realen – Vernichtung noch einen Abglanz fundamentaler menschlicher Werte aufscheinen lassen kann. Moralismus als Amoklauf[.]“ (Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.2.2009)
„Dass Paradiso in seiner ganzen seltsamen Eigenständigkeit und Perfektion durchaus mit Krachts ‘Faserland’ mithalten kann und haushoch über den anderen Debüts des Frühjahrs steht, das stellen wir jetzt einfach mal in den literarischen Raum. Wenn Sie sonst niemanden treffen müssen von den Jungen, dieses Arschloch müssen Sie treffen in diesem Frühjahr. Auch wenn’s weh tut.“ (Elmar Krekeler, Die Literarische Welt, 7.3.2009)
„Paradiso enthält alles, was ein gebrochener Ich-Erzähler auf der Suche nach sich selbst braucht: Provinz, Pubertät, Pickel. Es geht um Frauen und Drogen, um Weltekel und um literarische Erfahrungen. (…) Zudem ist Klupp ein Meister der schnell zu entdeckenden literarischen Referenz. In welche Situation er seinen Alex Böhm auch verwickelt – der Literaturkanon ist nie weit.“ (Verena Mayer, Süddeutsche Zeitung, 10.3.2009)
„Klupp demonstriert eine Durchlässigkeit zur Wirklichkeit und eine atmosphärische Genauigkeit, einen souveränen Umgang mit allen möglichen Stilmitteln von Humor bis Groteske. (…) Am Ende glaubt man, einen kleinen Gesellschaftsroman der Gegenwart gelesen zu haben.“ (Hans-Peter Kunisch, Die Zeit, 12.3.2009)
