Judith Schalansky

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, lebt und arbeitet als freie Autorin und Gestalterin in Berlin. An der Fachhochschule Potsdam lehrt sie Typografische Grundlagen.

Foto: Janna Beckmann

Veröffentlichungen

„Fraktur mon Amour. Typografisches Kompendium“ (Hermann Schmidt 2004)

„Blau steht dir nicht. Matrosenroman“ (marebuchverlag 2006)

„Atlas der abgelegenen Inseln“ (marebuchverlag, Herbst 2009)

Preise und Auszeichnungen

2009 - Aufenthaltsstipendium Villa Aurora, Los Angeles

Pressestimmen

Zu „Blau steht dir nicht“:

„[E]in schmales, kostbares Buch – an dessen Ende man verwundert ist, wie viel Welt auf 140 Seiten passen kann. Wer es herausfinden möchte, braucht sie bloß aufzuschlagen.“ (Jan Valk, www.litcolony.de, 2008)

„’Blau steht dir nicht’, meinte die Großmutter, und auch der Großvater riet vom Matrosinnenberuf ab. Judith Schalansky zieht sich elegant aus der Affäre, indem sie alle Matrosenphantasien in eine polymorphe Prosa verwandelt, die sich ins Weite träumt: Wegsegeln, Rausschwimmen oder Davonfliegen, mit dem Marineluftschiff oder auf Lilienthals Drachenflügeln. Alles ist möglich, lautete die Losung der Wendezeit, und sie hält sich zumindest für die Länge eines Matrosenromans.“ (Jutta Person, Süddeutsche Zeitung, 12.09.2008)

„Die experimentelle Form mag am Anfang verunsichern, doch die Sprachfertigkeit der Autorin und die Poesie, die aus dem Zusammentreffen von Bildern und Text entsteht, sind ergreifend. Ein vielversprechendes Debüt.“ (Elise Cannuel, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 29.04.2008)

„Alles ist möglich, auch in Judith Schalanskys schmalem, klugen Buch, in dem sich eine talentierte und vielversprechende neue Stimme zu Wort meldet.“ (Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 29.05.2008)

„’Blau steht dir nicht. Matrosenroman’ ist sowohl höchst unterhaltsame Literatur als auch eine Perle für Literatur-Insider: Ein kulturhistorisch anspruchsvolles Buch mit philosophischem Tiefgang, gleichzeitig aber auch eine wunderbar leichte, ganz einfache Kindheitsgeschichte mit Muscheln, Seeigeln, sommerlichen Obsttorten und natürlich mit dem Meer.” (Lutz Bunk, Deutschlandradio, 22.05.08)

Im Netz