Henning Ahrens

Henning Ahrens wurde 1964 in Peine als Sohn eines Landwirtes geboren. Er hat Anglistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Göttingen, London und Kiel studiert und wurde 1995 mit einer Arbeit zu John Cowper Powys promoviert. Ahrens lebt, nach einigen Jahren in Berlin, wieder in der niedersächsischen Provinz. Neben seiner Tätigkeit als Lyriker, Erzähler und Essayist arbeitet er als Übersetzer aus dem Englischen und hat unter anderem Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe und Hugo Hamilton ins Deutsche übertragen.

Foto: Susanne Schleyer

Veröffentlichungen

„Lieblied was kommt“ (Gedichte, DVA 1998)

„Stoppelbrand“ (Gedichte, DVA 2000)

„Lauf Jäger lauf!“ (Roman, S.Fischer 2002)

„Langsamer Walzer“ (Roman, S.Fischer 2004)

„Tiertage“ (Roman, S.Fischer 2007)

„Kein Schlaf in Sicht“ (Gedichte, S.Fischer 2008)

„Provinzlexikon“ (Knaus, erscheint 2009)

Preise und Auszeichnungen

  • 1999 - Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis
  • 1999 - ProLitteris-Preis der Märkischen Kulturkonferenz
  • 2000 - Förderpreis zum Nicolas Born-Preis des Landes Niedersachsen
  • 2000 - Amsterdam-Stipendium
  • 2001 - Friedrich-Hebbel-Preis
  • 2003 - Teilnahme am Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb

Pressestimmen

„Henning Ahrens (hat) sich den Ruf erschrieben, ein Geheimtipp für alle diejenigen zu sein, die glauben, dass die Handke-Position in unserer Literaturlandschaft einmal revitalisiert werden müsste: Henning Ahrens kann tatsächlich mit Wörtern zaubern und zugleich ganz gegenwärtig und ganz fremd auf die Welt schauen.“ (Dirk Knipphals – die tageszeitung) „Es ist, als träfe Mörike auf Schlingensief, ohne dass dabei schrille Albernheit entstünde.“ (Stefan Maus – Süddeutsche Zeitung)