Christian Schloyer

Christian Schloyer lebt und arbeitet in Nürnberg als Lyriker, Romanschriftsteller und Texter. Er wurde 1976 in Erlangen geboren, wo er Philosophie, Neuere deutsche Literaturgeschichte, Theater- und Medienwissenschaften studiert und die Autorengruppe und Schreibwerkstatt „Wortwerk“ gegründet hat.  Schloyer ist redaktionelles Mitglied der Literaturzeitschrift BLUMENFRESSER und gehört der Künstlergruppe „falschtechst-schlachtfest“ an. Mit literarischen Veranstaltungen und Textwerkstätten engagiert er sich für die Förderung von Nachwuchsautoren. Neben seinem lyrischen Schaffen arbeitet er derzeit an einem Fantasy-Roman. (Foto: Roland Reichen)

Veröffentlichungen

„spiel · ur · meere“ (KOOKbooks, 2007)

Preise und Auszeichnungen

  • 2003 - Förderpreis der Nürnberger Kulturläden
  • 2004 - Erster Preis beim „12. Open Mike“ der Literaturwerkstatt Berlin
  • 2007 - Leonce-und-Lena-Preis
  • 2008 - LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats
  • 2009 - Zweiter Preis beim Wartholz-Literaturpreis, Österreich

Pressestimmen

„Auf Anhieb ein Wurf, der Glücksfall einer formintelligenten Lyrik, die Fragen stellt und Denkwege bahnt. (…) Friedrich Schlegel, der den Essay als intellektuelles Gedicht bezeichnet hat, hätte an Schloyers beweglichen Spaziergängen des Intellekts seine Freude gehabt.“ (Sibylle Cramer, Süddeutsche Zeitung)

„Christian Schloyers Gedichte lesen sich wie ein Exerzitium in romantischer Magie. Ihr ebenso ernsthaft wie augenzwinkernd erklärtes Ziel ist nichts Geringeres als das wieder-gefundene Paradies einer vorsprachlichen Unschuld. (…) In den gelungenen Augenblicken dieses Bandes aber verbinden sich postmoderne Poetik und romantische Sujets zu Traumtänzen von beträchtlicher Anmut.“ (Heinrich Detering, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Originelle Wortschöpfungen vorrangig erotischen Vokabulars, hintergründig eindeutig und dennoch in keiner Verszeile obszön, heben das Buch in den Rang eines neuzeitlich- en lyrischen Kamasutras.“ (Dorothea von Törne, Die Welt)

„Schon lange hat es keinen lyrischen Debütanten mehr gegeben, der sich so vorbehaltlos den Suggestionstechniken der Sprachmagie anvertraut hat.“ (Michael Braun, Frankfurter Rundschau)

„Das ist das Spielerische an Schloyers Gedichten, hier wird in Kauf genommen, dass gleichermaßen Ursinn und Unsinn produziert wird.  (…) Fast immer entstehen Verse, die von einer großen Meisterschaft zeugen.“ (Dirk Kruse, Bayerischer Rundfunk) „Von zarter Eleganz sind die Gedichte, bezaubernde Ambivalenzen halten sie bereit. (…) Tangiert von subtiler Leidenschaft und Erotik schwebt die Sprache sehr schimmernd im Orbit des Vagen, quasi als Andeutung ihrer Substanz.“ (Ron Winkler, BELLA triste)

„Semantische Hochspannung“ (Marcus Roloff, poetenladen.de)

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